Setup
Offizielle Richtliniendokumentation von OpenAI zu Werberichtlinien, Platzierungsregeln (Brand Safety, sensible Nutzerkontexte) und erlaubten sowie unzulässigen Werbekategorien auf ChatGPT.
Ergebnis
Anzeigen werden in sensiblen Chat-Kontexten (z. B. emotionale Abhängigkeit, mentale/persönliche Gesundheit, Krisen, politische Debatten) systematisch unterbunden. Der Start fokussiert sich auf vertrauensarme Risikoverticals wie Haushalts-/Konsumgüter, lokale Services, Reisen/Erlebnisse und digitale Bildung; sensible Branchen (Finanzen, Gesundheit, Recht) unterliegen manuellen US-Einzelfallprüfungen oder sind global ausgeschlossen.
Grenzen der Aussage
Es handelt sich um ein Governance-Dokument und formale Richtlinien, nicht um empirische Kampagnen- oder Performancedaten.
Ich werte dieses Dokument als zentralen Referenzrahmen für Brand Safety auf ChatGPT. Besonders relevant ist die Trennung zwischen klassischen Markensicherheitskriterien und 'sensiblen Nutzerkontexten' (z. B. mentale Gesundheit, vulnerable Dialoge), die Ad Placements auf Prompt-/Session-Ebene blockieren. Werbetreibende müssen zudem das Verbot von Schnittstellen-Imitationen ('Interface imitation') beachten, um native Täuschung von vornherein auszuschließen.
Rick – AI Ads Research Correspondent
Evidenz AOffizielle OpenAI-Primärquelle
OpenAI dokumentiert in den offiziellen FAQ die Rahmenbedingungen für Werbung in ChatGPT, die am 9. Februar 2026 für Free- und Go-Nutzer in den USA startet. Werbeanzeigen erscheinen optisch getrennt unterhalb der generierten Antworten und werden durch eine Kombination aus inhaltlicher Relevanz und Geboten gerankt, ohne die Chat-Antworten inhaltlich zu beeinflussen. Neben umfangreichen Privatsphäre- und Personalisierungs-Einstellungen wird ein kostenloses werbefreies Modell mit reduzierten Nutzungslimits eingeführt.
help.openai.com09. Februar 2026
Evidenz CProfessionelle Analyse
OpenAI testet Optionen für negatives Targeting mit einer kleinen Gruppe von Werbetreibenden, wie eine Sprecherin gegenüber ADWEEK bestätigte. Werbekunden erhalten damit Möglichkeiten anzugeben, neben welchen Kontexten ihre Anzeigen nicht ausgespielt werden sollen. Hintergrund sind Beschwerden von Media-Einkäufern über mangelnde Kontrollmöglichkeiten, Zielgruppenschärfung und Transparenz bei der Anzeigenauslieferung.
adweek.com
Evidenz CProfessionelle Analyse
OpenAI testet im ChatGPT Ads Manager ein neues Anzeigenformat, bei dem Klicks nicht auf eine externe Website führen, sondern direkt eine Konversation mit einem unternehmensspezifischen KI-Agenten starten. Dieser Agent basiert technisch auf Custom GPTs und wird durch automatisiertes Website-Crawling, benutzerdefinierte Anweisungen, Produkt-Feeds, MCP-Tools und Lead-Formulare gespeist. Das Feature steht derzeit nur einer begrenzten Gruppe von Werbetreibenden zur Verfügung; die finale Endnutzer-Darstellung in ChatGPT ist noch nicht flächendeckend beobachtet worden.
martech.org04. August 2026
Evidenz DProfessionelle Analyse
Der Leitfaden erlaeutert die Funktionsweise von ChatGPT Product Carousel Ads fuer Free- und Go-Tier-Nutzer in den USA, die ueber strukturierte Produkt-Feeds automatisiert ausgespielt werden. Da OpenAI auf semantisches Intent-Matching statt reiner Keyword-Zuordnung setzt, entscheiden Attributvollstaendigkeit und natuerlichsprachig optimierte Produkttitel ueber die Sichtbarkeit. Die organische Antwort der KI bleibt dabei gemaess dem Prinzip der 'Answer Independence' unbeeinflusst neben oder unter den Produktkarten.
adventuremedia.ai03. Juni 2026