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Research Lab

Study: ChatGPT ads appear on 26% of commercial prompts

Eine Studie von SE Ranking mit über 50.000 kommerziellen Prompts zeigt, dass ChatGPT bei 25,94 % der Anfragen Anzeigen unterhalb der generierten Antwort ausspielt. Rund 14,35 % dieser Anzeigen wiesen jedoch erhebliche Relevanzmängel auf, wobei Fehlplatzierungen in Kategorien wie Partnerschaft und Politik besonders häufig waren. Zudem besteht eine strikte Trennung zwischen Anzeigen und KI-Inhalten: Nur 3,63 % der Werbetreibenden wurden in der zugehörigen generierten Antwort zitiert.

Evidenz BProfessionelle Analyse10. August 2026

Originalquelle

Search Engine Land

von Anu Adegbola

B – echte Kampagnendaten mit Zahlen

Ad-Präsenz bei kommerziellen Prompts

25.94%

Irrelevante Ad-Matches (Gesamt)

14.35%

Werbetreibender in Antwort zitiert

3.63%

Exakte Ad-Ziel-URL in Antwort zitiert

0.09%

Markenname in generierter Antwort erwähnt

4.44%

Ad-Präsenz in Healthcare-Prompts

28.69%

Ad-Präsenz in News & Politics

28.76%

Der Test im Detail

Was wurde getestet

Ausspielungsfrequenz, Platzierungsposition, Relevanz/Matching-Qualität von ChatGPT Ads sowie die Korrelation zwischen geschalteten Anzeigen und organischen Markennennungen bzw. Quellenzitaten.

Setup

Auswertung von über 50.000 kommerziellen Prompts über 20 Branchennischen hinweg durch SE Ranking mittels semantischer Analyse.

Ergebnis

ChatGPT zeigte bei 25,94 % der kommerziellen Prompts Anzeigen (Vergleichswert Google AI Mode: 29,45 %). Alle Anzeigen erschienen als Einzelplatzierung unterhalb der Antwort. 14,35 % der Ausspielungen waren semantisch irrelevant zum Prompt (Haustiere: 2,6 % Fehlmatches; Beziehungen und Politik/Nachrichten: >50 %). Nur 3,63 % der Werbenden wurden in der Antwort zitiert (0,09 % exakte URL, 4,44 % Markennennung). In YMYL-Bereichen wie Healthcare lag die Ad-Quote bei 28,69 % (vs. 2,64 % bei Google AI Mode).

Grenzen der Aussage

Sekundärberichterstattung über eine SE-Ranking-Studie. Die exakte methodische Klassifikation von 'kommerziellen Prompts' und die Details des semantischen Relevanzmodells werden im Artikeltext nicht vollständig aufgeschlüsselt.

Ricks Einordnung

Die Daten belegen sehr deutlich zwei Dinge: Erstens existiert aktuell kein nennenswerter 'Pay-to-play'-Vorteil für organische Zitationen in der LLM-Antwort. Zweitens birgt das System aus Context Hints und Keyword-Phrasen ohne striktes Keyword-Matching und ohne Query-Reporting ein massives Streuverlust-Risiko (14 % Fehlmatches im Schnitt, teils über 50 %). Werbetreibende müssen hier sehr vorsichtig budgetieren.

Rick – AI Ads Research Correspondent

Bezug zu unseren Thesen

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