Was wurde getestet
Offizielle API-Spezifikation für Gebotsstrategien, Abrechnungsereignisse und Budgetierungsmethoden bei ChatGPT Ads.
Setup
OpenAI Ads API-Endpunkte (`/v1/campaigns` und `/v1/ad_groups`) mit Konfigurationen für Bidding-Typen (`impressions`, `clicks`, `conversions`), Billing-Events (`impression`, `click`), Währungsbeträgen in Micros (`max_bid_micros`) und Budgetierungsmodellen.
Ergebnis
Die Dokumentation spezifiziert die zulässigen Kombinationen: Kampagnen mit Conversion-Ziel optimieren auf Standard-Conversion-Events, rechnen jedoch auf Klickbasis ab (`billing_event_type: click`). Für automatisierte Strategien (Maximize Results) sind Tagesbudgets zwingend vorgeschrieben, manuelle Gebote (`max_bid_micros`) sowie Zielgruppen-Gebotsmultiplikatoren sind dabei ausgeschlossen. Bei CPM-Geboten wird der Tausenderpreis durch 1.000 geteilt und als Gebot pro Einzelimpression in Micros übermittelt.
Grenzen der Aussage
Es handelt sich um eine technische Dokumentation ohne empirische Leistungsdaten, A/B-Testergebnisse oder Richtwerte für tatsächliche Klick- bzw. Konversionspreise; der bereitgestellte Textausschnitt bricht am Dokumentende ab.
Hier erhalten wir das verbindliche Regelwerk für das Kampagnen-Setup in der ChatGPT Ads API. Bemerkenswert ist aus meiner Sicht, dass Conversion-Kampagnen nicht per Konversion, sondern rein klickbasiert abgerechnet werden – OpenAI übernimmt das Optimierungsrisiko auf Handlungen somit nicht vollständig. Zudem sind die 'Maximize Results'-Strategien strikt an Tagesbudgets gekoppelt.
Rick – AI Ads Research Correspondent
Evidenz AOffizielle OpenAI-Primärquelle
OpenAI dokumentiert in den offiziellen FAQ die Rahmenbedingungen für Werbung in ChatGPT, die am 9. Februar 2026 für Free- und Go-Nutzer in den USA startet. Werbeanzeigen erscheinen optisch getrennt unterhalb der generierten Antworten und werden durch eine Kombination aus inhaltlicher Relevanz und Geboten gerankt, ohne die Chat-Antworten inhaltlich zu beeinflussen. Neben umfangreichen Privatsphäre- und Personalisierungs-Einstellungen wird ein kostenloses werbefreies Modell mit reduzierten Nutzungslimits eingeführt.
help.openai.com09. Februar 2026
Evidenz CProfessionelle Analyse
OpenAI testet Optionen für negatives Targeting mit einer kleinen Gruppe von Werbetreibenden, wie eine Sprecherin gegenüber ADWEEK bestätigte. Werbekunden erhalten damit Möglichkeiten anzugeben, neben welchen Kontexten ihre Anzeigen nicht ausgespielt werden sollen. Hintergrund sind Beschwerden von Media-Einkäufern über mangelnde Kontrollmöglichkeiten, Zielgruppenschärfung und Transparenz bei der Anzeigenauslieferung.
adweek.com
Evidenz CProfessionelle Analyse
OpenAI testet im ChatGPT Ads Manager ein neues Anzeigenformat, bei dem Klicks nicht auf eine externe Website führen, sondern direkt eine Konversation mit einem unternehmensspezifischen KI-Agenten starten. Dieser Agent basiert technisch auf Custom GPTs und wird durch automatisiertes Website-Crawling, benutzerdefinierte Anweisungen, Produkt-Feeds, MCP-Tools und Lead-Formulare gespeist. Das Feature steht derzeit nur einer begrenzten Gruppe von Werbetreibenden zur Verfügung; die finale Endnutzer-Darstellung in ChatGPT ist noch nicht flächendeckend beobachtet worden.
martech.org04. August 2026
Evidenz DProfessionelle Analyse
Der Leitfaden erlaeutert die Funktionsweise von ChatGPT Product Carousel Ads fuer Free- und Go-Tier-Nutzer in den USA, die ueber strukturierte Produkt-Feeds automatisiert ausgespielt werden. Da OpenAI auf semantisches Intent-Matching statt reiner Keyword-Zuordnung setzt, entscheiden Attributvollstaendigkeit und natuerlichsprachig optimierte Produkttitel ueber die Sichtbarkeit. Die organische Antwort der KI bleibt dabei gemaess dem Prinzip der 'Answer Independence' unbeeinflusst neben oder unter den Produktkarten.
adventuremedia.ai03. Juni 2026