
Sandy-Update 11: 3,5 Stunden Analyse – und Sandy erreicht Status P1
In 30 Sekunden
- Update 11 von Agent Sandy: 3,5 Stunden gemeinsame Analyse von Pascal Schildknecht und Sandy.
- Grundlage: 319 echte Intent-Discovery-Anzeigen aus Pascals eigenem Konto und allen Unterkonten.
- Eine dritte KI bewertete jede Anzeige von 1 bis 10 – Schnitt der Originale: 4,7, einzelne Spitzen bei 7.
- Context Hints, Titel und Texte wurden für alle 80 Intents und 15 Oberkategorien neu geregelt.
- Die neuen Muster erreichten in der Schlussprüfung eine Durchschnittsnote von 9,3 – fast doppelt so gut.
- Nach zwei Tagen ohne Fehler erhält Sandy die Stufe P1: „Agent of Proof“.
Ein Abend, der Sandy verändert hat
Manche Updates passieren leise im Hintergrund. Update Nummer 11 von Agent Sandy gehört nicht dazu. An einem einzigen Abend haben wir uns dreieinhalb Stunden lang hingesetzt – ich, Pascal Schildknecht, und Sandy selbst – und jede einzelne Anzeige auseinandergenommen, die Sandy in den letzten Läufen für Intent Discovery geschrieben hatte.
Der Anlass war ehrlich gesagt ein Gefühl. Die Kampagnen liefen, die Struktur stimmte, die Zuordnung zu den 80 Intents funktionierte. Aber beim Durchlesen dachte ich bei vielen Titeln: So würde das kein Mensch schreiben. Zu oft dasselbe Muster, zu oft derselbe Schlusssatz, zu oft „Training“ und „Webinar“. Genau das wollten wir nicht mehr nach Gefühl beurteilen, sondern messen.
Sandy hat zuverlässig geliefert – jetzt haben wir ihre Vorgaben noch feiner abgestimmt.
Schritt 1: Alle Daten auf den Tisch

Ich habe mein eigenes Werbekonto und alle meine Unterkonten genommen. Der Grund ist einfach: Dort kann ich jede Zahl, jeden Context Hint und jeden Anzeigentext sehen. Aus den beiden letzten erfolgreichen Intent-Discovery-Läufen kamen so 319 Anzeigen zusammen – je 40 Anzeigengruppen aus Core und Extended, jeweils mit zwei Anzeigen.
Für diese Analyse haben wir ein neues, internes Dashboard gebaut: die Anzeigentext-Optimierung. Links steht die Originalanzeige mit Titel, Text und dem dazugehörigen Context Hint. Daneben steht, was Sandy vor dem Anlegen über die Zielseite, die Notizen und die Persona herausgefunden hatte. So sieht man nicht nur das Ergebnis, sondern auch den Weg dorthin.
Schritt 2: Eine dritte KI als strenge Prüferin
Der wichtigste Trick an diesem Abend: Sandy durfte sich nicht selbst benoten. Wir haben eine unabhängige, dritte KI eingesetzt. Sie bekam jede Anzeige samt Context Hint und dazu das, was wir aus dem Research Index und aus den Konten über gut funktionierende Anzeigen wissen – klickstarke Muster, Wortpaare, Längen, Tonalität.
Ihre Aufgabe: Was hätte man besser machen können? Sie schrieb rechts daneben einen verbesserten Vorschlag und vergab eine Note von 1 bis 10 – einmal für das Original, einmal für den besseren Vorschlag. In einer dritten Spalte notierte sie, wie man die Anweisung für die jeweilige Intent-Kategorie ändern müsste, damit Sandy künftig selbst so schreibt.
Das ehrliche Zwischenergebnis: 4,7 von 10
Das Ergebnis war ernüchternd und gleichzeitig enorm wertvoll. Es gab Anzeigen mit einer 7 – das ist für automatisch erstellte Texte schon sehr gut. Aber es gab auch sehr viele Anzeigen mit 4,5 oder 4. Der Durchschnitt aller Originale lag bei 4,7 von 10.
Interessant war vor allem, warum. Die Schwächen waren nicht zufällig verteilt, sondern folgten klaren Mustern:
Schritt 3: Nicht die KI war das Problem, sondern unsere Anweisung
Das war der Moment, in dem es klick gemacht hat. Wir haben nicht nur die Anzeigen analysiert, sondern auch alles, was davor passiert: wie die Context Hints entstehen, wie die Zielseite gelesen wird, welche Regeln Sandy beim Schreiben bekommt. Auch das haben wir von der KI prüfen lassen.
Die Erkenntnis: Ein Grossteil der schwachen Texte kam direkt aus unseren eigenen Vorgaben. Wenn eine Regel sagt „Anzeige 1 endet immer mit der Handlung der Zielseite“, dann bekommt man 57-mal fast denselben Satz. Wenn die Beispiele alle einen Doppelpunkt im Titel haben, schreibt Sandy eben Titel mit Doppelpunkt. Sandy hat zuverlässig geliefert – jetzt haben wir ihre Vorgaben noch feiner abgestimmt.
Schritt 4: Jede Intent-Kategorie neu gedacht
Daraus ist das eigentliche Update entstanden. Die 80 Intents gehören zu 15 Oberkategorien – zum Beispiel Problem, Risiko, Vergleich, Dringlichkeit oder Ergebnis. Für jede Oberkategorie gibt es jetzt ein eigenes Muster, und jeder einzelne Intent behält seine eigene Vorlage mit Situation und Perspektive. So profitieren alle 80 Context Hints und alle 160 Anzeigen eines Laufs.
Konkret hat sich Folgendes geändert:
Das Ergebnis: 9,3 statt 4,7
Am Ende haben wir die neuen Muster wieder derselben, unabhängigen Prüfung unterzogen. Die Durchschnittsnote lag bei 9,3. Das ist fast doppelt so gut wie zu Beginn des Abends.
Noch wichtiger als die Zahl ist, wie sich die Texte anfühlen. Titel wie „Hakt es beim ChatGPT-Ads-Setup?“, „Zahlen statt Aktionismus“ oder „Klicks sind noch keine Anfragen“ klingen wie von einem Menschen, der die Situation seiner Kundschaft wirklich kennt. Genau das ist der Sinn von Context Hints: Die Anzeige soll zur Unterhaltung passen, in der sie erscheint.
Zwei Tage ohne Fehler – und der Status P1
Ein Agent, der schöne Texte schreibt, aber unterwegs abbricht, nützt niemandem. Deshalb haben wir uns nach dem Update zwei Tage lang jeden Lauf angesehen. Das Ergebnis: zwei Tage ohne Fehler, vollständige Läufe mit 80 Anzeigengruppen und 160 Anzeigen, sauber angelegt.
Damit erreicht Sandy eine neue Stufe, die wir intern ab heute so nennen: P1 – Agent of Proof. P1 bedeutet für uns, dass ein Agent seine Arbeit nicht nur erledigt, sondern belegen kann, dass sie gut ist. Mit messbarer Qualität, nachvollziehbarer Prüfung und stabilem Betrieb. Sandy ist der erste Agent bei AI AdBase, der diese Stufe erreicht.
Der grösste Dank geht an die Community
Ein Teil dieses Updates war nur möglich, weil ich als Pascal auf viele Kundenkonten zugreifen darf. Dort konnten wir über 300 Anzeigen samt Context Hints direkt anschauen und Satz für Satz durchgehen. Schon diese Menge hat gereicht, um klare Muster zu erkennen.
Der grössere Teil steckt aber woanders. Alles, was an Learnings in unserer Datenbank gespeichert ist – welche Wortpaare gut funktionieren, ob eine Frage im Titel hilft, ob Zahlen im Titel mehr Klicks bringen und vieles mehr –, haben wir nur dank der Community herausgefunden. Diese Werte fliessen anonymisiert in die Benchmarks und in den Research Index ein. Niemand sieht fremde Konten, aber alle profitieren von der Summe.
Genau dieses Wissen ist komplett in Update 11 eingeflossen. Die dritte KI hat nicht nach Bauchgefühl bewertet, sondern mit dem, was echte Anzeigen von echten Mitgliedern gezeigt haben. Deshalb solltest du beim nächsten Intent-Discovery-Lauf wirklich erstklassige Texte bekommen.
Danke an alle, die ihr Werbekonto mit AI AdBase verknüpft haben, ihre Kampagnen hier optimieren und anonymisiert auswerten lassen. Ohne euch gäbe es dieses Update in dieser Qualität nicht.
Warum eine Community einen Agenten so schnell besser macht
An diesem Update sieht man sehr schön, wie schnell ein Agent mit jedem weiteren Setup besser werden kann. Jede neue Kampagne, jedes verknüpfte Konto und jede Anzeige mit genügend Impressionen liefert ein kleines Stück mehr Erfahrung.
Ein einzelnes Unternehmen sammelt diese Erfahrung über Monate. Eine Community schafft das in Wochen. Davon profitierst du direkt: Was bei anderen funktioniert hat, steckt beim nächsten Lauf schon in Sandys Vorgaben – ohne dass du selbst teure Tests machen musst.
Wenn du also Teil der Community bist: Du bist nicht nur Nutzer, du machst die Agenten für alle besser. Und gleichzeitig bekommst du das zurück, was alle anderen beitragen. Darauf darf man ruhig ein bisschen stolz sein.
Wie es jetzt weitergeht
Wir beobachten die neuen Texte jetzt genau weiter. Grössere Updates an Sandys Anzeigentexten wird es in den nächsten Wochen aber nicht geben. Kleine Feinschliffe sind möglich, doch von 9,3 auf eine glatte 10 zu kommen, ist wirklich sehr schwierig.
Weitere Updates wird es eher in Form von neuen Funktionen geben. Die Textqualität ist mit Update 11 auf einem Stand, mit dem wir sehr zufrieden sind.
Und ja: Den Status P1 haben wir im Office richtig gefeiert – gemeinsam mit Agent Sandy. Aron durfte dabei natürlich auch nicht fehlen.
Was das für dich bedeutet
Wenn du ab jetzt einen Intent-Discovery-Lauf mit Sandy startest, profitierst du automatisch von allen Verbesserungen. Bestehende Kampagnen ändern sich nicht von selbst – du kannst aber jederzeit einen neuen Lauf starten und die Texte vergleichen.
Und wir hören hier nicht auf. Sobald 20 bis 30 weitere Läufe vorliegen, schauen wir uns einzelne Intents noch gezielter an. Das Dashboard bleibt, die Prüfung bleibt. Sandy hat P1 erreicht – das nächste Ziel ist, diese Stufe mit jedem Lauf neu zu bestätigen.

Mein Tipp
Starte nach diesem Update einen neuen Intent-Discovery-Lauf mit derselben Zielseite wie zuvor und lege die alten und neuen Anzeigen nebeneinander. Achte besonders auf Anzeige 2 – dort zeigt sich der Unterschied am deutlichsten.
Pascal Schildknecht · ChatGPT Ads & Produktentwicklung
Schritt für Schritt umsetzen
- 1Neuen Intent-Discovery-Lauf mit Sandy starten
- 2Alte und neue Titel nebeneinander vergleichen
- 3Prüfen, ob Anzeige 2 einen eigenen Blickwinkel bringt
- 4Nach einigen Tagen die Klickrate im KPI-Board ansehen
Häufige Fragen zum Thema
- Was bedeutet der Status P1?
- P1 – Agent of Proof ist unsere interne Stufe für Agenten, die ihre Qualität messbar belegen und stabil laufen. Sandy hat sie nach Update 11 und zwei Tagen ohne Fehler als erster Agent erreicht.
- Wie viele Anzeigen wurden analysiert?
- 319 Intent-Discovery-Anzeigen aus den beiden letzten erfolgreichen Läufen in Pascal Schildknechts eigenem Konto und seinen Unterkonten.
- Wer hat die Anzeigen bewertet?
- Eine unabhängige, dritte KI. Sie bewertete Original und verbesserten Vorschlag jeweils von 1 bis 10 – gestützt auf das, was wir aus dem Research Index über gut funktionierende Anzeigen wissen.
- Wurden Kundendaten verwendet?
- Nein. Grundlage waren ausschliesslich Pascals eigenes Werbekonto und seine Unterkonten.
- Ändern sich meine bestehenden Kampagnen?
- Nein. Die Verbesserungen gelten für neue Intent-Discovery-Läufe. Bestehende Kampagnen bei OpenAI bleiben unverändert.
- Gilt das Update auch für die anderen Sandy-Modi?
- Vorerst betrifft es Intent Discovery. Der normale Aufbau und das Skalieren von Gewinnern bleiben wie bisher.
Fakten im Überblick
- Datum
- 14. Oktober 2026
- Ressort
- AdBase Update
- Verlässlichkeit
- Eigene Auswertung aus Pascal Schildknechts Werbekonto und Unterkonten
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Quellen & Einordnung
Dieser Beitrag fasst die Quelle deutschsprachig zusammen. Verbindlich ist ausschließlich das Original:
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt recherchiert und redaktionell kuratiert. Wie wir arbeiten & Korrekturen melden
Stand: 14. Oktober 2026.

Gründer & Entwickler · ChatGPT Ads & Produktentwicklung
Pascal SchildknechtPascal Schildknecht ist Gründer und das Gehirn hinter der Entwicklung von AI AdBase. Seit 2004 beschäftigt er sich täglich mit Google Ads, digitaler Werbung, Kampagnenlogik und profitabler Kundengewinnung – als Dozent, Speaker und Coach ist er seit über 25 Jahren aktiv und gibt sein Wissen in Kursen, Vorträgen und Beratungen weiter. Seit dem Start von ChatGPT Ads im Jahr 2026 testet, analysiert und dokumentiert er die neue Werbeplattform aus erster Hand. Seine Erkenntnisse aus echten Kampagnendaten fliessen direkt in die Werkzeuge und KI-Agenten von AI AdBase ein – damit aus frühen Signalen praxistaugliche Entscheidungen werden.
Pascal schreibt über eigene Analysen, Produkterfahrungen und die Entwicklung von AI AdBase. Datenbasierte Auffälligkeiten werden klar von gesicherten Erkenntnissen getrennt.
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