Eine Person zeigt auf eine leuchtende Kachel in einer Wand aus 80 violetten Kacheln
Intent Discovery: Kaufabsichten, Lücken und Community-Vergleich im Blick.
AdBase Update

Jede Anzeige. 80 Intents. Volle Klarheit.

Portrait von Pascal SchildknechtPascal Schildknecht
6 Min. Lesezeit

In 30 Sekunden

  • Jede Anzeigengruppe wird einmalig per KI einer von 80 Kaufabsichten zugeordnet, sofern ein passender Intent und ein Context Hint vorhanden sind.
  • Passt keine Kaufabsicht, erhält die Anzeigengruppe die Kategorie „unpassend“. Ohne Context Hint landet sie in „ohne Hint“ und lässt sich nur manuell zuordnen.
  • Die Intent Discovery zeigt abgedeckte und fehlende Kaufabsichten sowie den Vergleich mit der anonymisierten Community. Vergleichswerte stammen immer aus mindestens 5 Konten.
  • Die Funktion ist noch im Testmodus, funktioniert bereits sehr gut und steht bis Ende der Woche allen zum Testen bereit, die aktive Kampagnen haben und die OpenAI-Ads-API in AI AdBase verknüpft haben.

AdBase Updates: Von einzelnen Anzeigen zur Kaufabsicht dahinter

Von Pascal Schildknecht. Du kannst deine Kampagnen nach Produkten, Angeboten oder Zielgruppen strukturieren und trotzdem eine wichtige Frage offenlassen: Welche Kaufabsichten sprichst du damit tatsächlich an? Genau hier setzt die neue Funktion in AI AdBase an. Sie macht sichtbar, welche Intents deine Anzeigengruppen abdecken, wo Lücken bestehen und wie die einzelnen Absichten im Vergleich zur anonymisierten Community abschneiden. Damit bekommst du eine zusätzliche Perspektive auf deine Kampagnen.

Der Titel „Jede Anzeige. 80 Intents. Volle Klarheit.“ beschreibt das Ziel. Die konkrete Zuordnung erfolgt dabei auf Ebene der Anzeigengruppe, nicht für jede Anzeige separat. Jede Anzeigengruppe wird einmalig per KI einer von 80 Kaufabsichten zugeordnet. So entsteht eine gemeinsame Ordnung, mit der du deine Kampagnen nicht nur anhand ihrer internen Namen betrachtest, sondern auch anhand der Absichten, die hinter einer möglichen Kaufentscheidung stehen.

Das ist besonders dann hilfreich, wenn deine Kampagnenstruktur über längere Zeit gewachsen ist. Ähnliche Absichten können sich hinter unterschiedlichen Bezeichnungen verbergen, während ähnlich benannte Anzeigengruppen verschiedene Bedürfnisse ansprechen können. Die Intent Discovery eröffnet dir dafür einen anderen Blickwinkel. Statt nur zu fragen, welche Anzeigengruppe vorhanden ist, kannst du prüfen, welches Kaufinteresse du bereits aufgreifst und welche relevanten Absichten bisher keinen Platz in deinen Kampagnen haben.

Nicht jede fehlende Kaufabsicht ist eine Chance, aber jede relevante Lücke verdient einen bewussten Blick.

So funktioniert die einmalige Zuordnung zu 80 Intents

Die Grundlage ist ein festes Spektrum von 80 Kaufabsichten. AI AdBase ordnet jede Anzeigengruppe einmalig per KI einem dieser Intents zu, sofern eine passende Absicht erkennbar und ein Context Hint vorhanden ist. Damit erhält die Anzeigengruppe eine inhaltliche Einordnung, die über ihren Namen hinausgeht. Entscheidend ist also nicht allein, wie du sie benannt hast, sondern welcher Kaufabsicht sie zugeordnet werden kann.

Wichtig ist das Wort „einmalig“: Die neue Funktion ist keine Zusage einer fortlaufenden automatischen Neuzuordnung nach jeder Änderung. Sie schafft zunächst eine strukturierte Grundlage für deine Auswertung. Wenn du später Inhalte oder die Ausrichtung einer Anzeigengruppe veränderst, solltest du ihre bisherige Einordnung deshalb nicht ungeprüft als weiterhin passend betrachten. Für deine Entscheidungen bleibt wichtig, ob die angezeigte Kaufabsicht das tatsächliche Angebot und die Ansprache sinnvoll widerspiegelt.

Die feste Auswahl macht die Zuordnung innerhalb von AI AdBase vergleichbar. Du musst nicht für jede Kampagne ein eigenes Vokabular entwickeln, um Kaufabsichten zu beschreiben. Gleichzeitig bedeuten 80 verfügbare Intents nicht, dass du alle abdecken solltest. Welche davon für dich relevant sind, hängt von deinem Angebot ab. Der Nutzen liegt darin, vorhandene Abdeckung und mögliche Lücken bewusst beurteilen zu können, statt möglichst viele Kategorien zu belegen.

„Unpassend“ und „ohne Hint“ halten die Einordnung ehrlich

Nicht jede Anzeigengruppe passt sinnvoll in eine der vorgegebenen Kaufabsichten. Findet sich kein passender Intent, landet sie deshalb in der eigenen Kategorie „unpassend“. Das ist keine Bewertung ihrer wirtschaftlichen Qualität. Es bedeutet zunächst nur, dass keine der 80 Kaufabsichten für die Zuordnung passt. Eine solche Anzeigengruppe künstlich in eine beliebige Kategorie zu drücken, würde dir zwar eine vollständigere Zuordnung vorgaukeln, aber keine bessere Entscheidungsgrundlage liefern.

Davon getrennt ist die Kategorie „ohne Hint“. Fehlt der Context Hint, erfolgt keine automatische Intent-Zuordnung; die Anzeigengruppe landet in „ohne Hint“ und lässt sich nur manuell zuordnen. Diese Unterscheidung ist wichtig: Ein fehlender Hinweis ist etwas anderes als eine inhaltlich unpassende Kategorie. Du erkennst dadurch, ob du eine Anzeigengruppe wegen ihrer fehlenden Kontextgrundlage prüfen solltest oder ob die vorhandenen Kaufabsichten ihre Ausrichtung schlicht nicht passend abbilden.

Für deine Arbeit lohnt es sich, beide Kategorien bewusst anzuschauen, statt sie als nebensächliche Restgruppen abzutun. Prüfe bei „unpassend“, wie die Anzeigengruppe inhaltlich ausgerichtet ist. Kümmere dich bei „ohne Hint“ um die manuelle Einordnung und den zugrunde liegenden Kontext. Wenn du Unterstützung beim Formulieren eines Context Hints brauchst, kannst du den Context Hint Generator nutzen. Einen automatischen Nachlauf der Zuordnung solltest du daraus jedoch nicht ableiten.

In der Intent Discovery erkennst du Abdeckung und Lücken

Sobald deine Anzeigengruppen eingeordnet sind, kannst du in der Intent Discovery sehen, welche Kaufabsichten du abdeckst und welche fehlen. Das verändert die Art, wie du deine Kampagnen prüfst. Eine umfangreiche Kampagnenstruktur muss nicht automatisch eine breite Abdeckung bedeuten: Verschiedene Anzeigengruppen können dieselbe Kaufabsicht ansprechen. Umgekehrt kann eine überschaubare Struktur unterschiedliche relevante Bedürfnisse berücksichtigen. Die Intent-Perspektive hilft dir, diese Unterschiede überhaupt erst bewusst wahrzunehmen.

Eine fehlende Kaufabsicht ist dabei zunächst eine offene Frage, keine automatische Handlungsempfehlung. Passt dieser Intent zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung? Kannst du die damit verbundene Erwartung tatsächlich erfüllen? Gibt es einen überzeugenden Grund, diese Absicht anzusprechen? Erst wenn du solche Fragen beantworten kannst, wird aus einer sichtbaren Lücke eine sinnvolle Erweiterung. So verhinderst du, dass eine vollständig wirkende Übersicht wichtiger wird als die tatsächliche Relevanz für dein Geschäft.

Nutze die Intent Discovery deshalb als Ausgangspunkt für eine inhaltliche Bestandsaufnahme. Schau zuerst auf die Absichten, die für dein Angebot zentral sind, und prüfe anschließend die bisher fehlenden Bereiche. Deine Leistungsdaten bleiben dabei wichtig; die neue Ansicht ersetzt sie nicht. Sie ergänzt die Betrachtung um die Frage, welche Kaufabsichten hinter deinen Anzeigengruppen stehen. Zusammen mit deinem KPI-Board lässt sich diese Perspektive in deine Kampagnenanalyse einbeziehen.

Der Community-Vergleich gibt dir zusätzliche Orientierung

Neben deiner eigenen Abdeckung zeigt dir die Intent Discovery, wie jede Kaufabsicht im Vergleich zur anonymisierten Community abschneidet. Damit betrachtest du einen Intent nicht mehr ausschließlich innerhalb deines eigenen Kontos. Du bekommst einen zusätzlichen Bezugspunkt, um deine Ergebnisse einzuordnen. Dieser Blick kann Fragen aufwerfen, die beim Vergleich deiner Anzeigengruppen untereinander leicht untergehen: Wo fällt deine eigene Leistung auf, und welche Absichten verdienen deshalb eine genauere Untersuchung?

Für diesen Vergleich gilt eine klare Grenze: Es werden nur Werte aus mindestens 5 Konten verwendet. Die Community-Daten sind anonymisiert; der Vergleich ist keine Einsicht in einzelne fremde Werbekonten. Die Mindestbasis ist wichtig, weil eine einzelne fremde Kampagne keine geeignete Community-Perspektive liefern würde. Gleichzeitig solltest du die Schwelle nicht mit einer Garantie verwechseln, dass die verglichenen Angebote, Märkte oder Ausgangslagen exakt mit deinen eigenen Bedingungen übereinstimmen.

Lies den Community-Vergleich deshalb als Orientierung und nicht als pauschales Urteil über deine Kampagnen. Ein Unterschied kann Anlass sein, dein Angebot, deine Ansprache oder die Relevanz einer Kaufabsicht genauer zu prüfen. Er erklärt aber nicht automatisch seine eigene Ursache. Ebenso ist eine anderswo gut abschneidende Absicht kein Erfolgsversprechen für dein Konto. Die Stärke des Vergleichs liegt darin, deine nächsten Fragen gezielter zu stellen und mögliche Ansatzpunkte fundierter zu priorisieren.

Sandy hilft dir, relevante Lücken in Anzeigengruppen zu übersetzen

Wenn du eine fehlende Kaufabsicht als relevant erkannt hast, muss die Arbeit nicht bei der Analyse enden. Für fehlende Intents kann Sandy passende Anzeigengruppen vorschlagen und anlegen. Damit bekommst du Unterstützung bei einem Schritt, der sonst zusätzliche Übersetzungsarbeit verlangt: Aus der Feststellung, dass eine bestimmte Absicht nicht abgedeckt ist, soll eine Anzeigengruppe werden, die genau diese Absicht aufgreift und zu deinem Angebot passt.

Der entscheidende Ausgangspunkt bleibt deine inhaltliche Auswahl. Nicht jede Lücke sollte geschlossen werden, nur weil Sandy dafür eine Anzeigengruppe vorschlagen kann. Prüfe zuerst, ob du Menschen mit dieser Kaufabsicht wirklich ein passendes Angebot machen kannst. Achte anschließend darauf, dass die vorgeschlagene Ausrichtung verständlich und glaubwürdig ist. Die Unterstützung beim Vorschlagen und Anlegen nimmt dir Arbeit ab, ersetzt aber nicht die Entscheidung darüber, welche Absichten für dein Geschäft sinnvoll sind.

So entsteht ein nachvollziehbarer Weg von der Übersicht zur Umsetzung: du erkennst eine fehlende Absicht, bewertest ihre Relevanz und nutzt Sandy für passende Anzeigengruppen. Ob die Erweiterung anschließend den gewünschten Beitrag leistet, musst du anhand der tatsächlichen Ergebnisse beurteilen. Eine neue Zuordnung oder eine zusätzliche Anzeigengruppe ist noch kein Leistungsnachweis. Wenn dich die Bewertung von Änderungen interessiert, findest du dazu auch den Beitrag Wie Aron lernt: Der KI-Agent misst jede Änderung.

Noch im Testmodus, bis Ende der Woche für dich bereit

Die neue Funktion ist noch im Testmodus, funktioniert aber bereits sehr gut. Bis Ende der Woche steht sie allen zum Testen bereit, die aktive Kampagnen haben und die OpenAI-Ads-API in AI AdBase verknüpft haben. Beide Voraussetzungen gehören dazu. Wenn du die Intent Discovery ausprobieren möchtest, prüfe deshalb zunächst, ob deine Kampagnen aktiv sind und die entsprechende API-Verknüpfung in AI AdBase eingerichtet ist.

Für deinen Einstieg empfiehlt sich eine klare Reihenfolge. Verschaffe dir zuerst einen Überblick über die zugeordneten Kaufabsichten. Schau danach auf „unpassend“ und „ohne Hint“, damit du Ausnahmen und fehlenden Kontext nicht mit regulärer Abdeckung verwechselst. Prüfe anschließend, welche fehlenden Intents zu deinem Angebot passen. Den anonymisierten Community-Vergleich kannst du ergänzend heranziehen, um deine Fragen zu schärfen, bevor du mit Sandy passende Erweiterungen deiner Kampagnen angehst.

Der wichtigste Gewinn ist nicht eine möglichst lange Liste neuer Anzeigengruppen, sondern ein klareres Bild deiner bisherigen Ausrichtung. Du siehst, welche Kaufabsichten du ansprichst, welche du bisher auslässt und wo sich ein genauerer Blick lohnt. Genau dafür ist die neue Intent-Zuordnung gedacht: Sie verbindet deine Kampagnenstruktur mit einer verständlichen Sicht auf Kaufabsichten und hilft dir, mögliche nächste Schritte bewusster auszuwählen, statt Lücken nur nach Gefühl zu vermuten.

Mein Tipp

Mein Tipp: Prüfe zuerst, ob die fehlenden Intents wirklich zu deinem Angebot passen, bevor du Sandy neue Anzeigengruppen anlegen lässt. Behandle „unpassend“ und „ohne Hint“ getrennt, denn eine fehlende passende Kategorie ist etwas anderes als fehlender Kontext.

Pascal Schildknecht · ChatGPT Ads & Produktentwicklung

Schritt für Schritt umsetzen

  1. 1Prüfe, ob du aktive Kampagnen und die OpenAI-Ads-API in AI AdBase verknüpft hast.
  2. 2Verschaffe dir in der Intent Discovery einen Überblick über abgedeckte und fehlende Kaufabsichten.
  3. 3Prüfe die Kategorie „unpassend“ und ordne Anzeigengruppen unter „ohne Hint“ bei Bedarf manuell zu.
  4. 4Nutze den anonymisierten Community-Vergleich als Orientierung, nicht als Erfolgsversprechen.
  5. 5Lass Sandy für relevante fehlende Intents passende Anzeigengruppen vorschlagen und anlegen.

Häufige Fragen zum Thema

Wird jede einzelne Anzeige einem Intent zugeordnet?
Die Zuordnung erfolgt auf Ebene der Anzeigengruppe. Jede Anzeigengruppe wird einmalig per KI einer von 80 Kaufabsichten zugeordnet, sofern ein passender Intent und ein Context Hint vorhanden sind.
Was bedeuten „unpassend“ und „ohne Hint“?
Passt keine der 80 Kaufabsichten, landet die Anzeigengruppe in „unpassend“. Fehlt der Context Hint, landet sie in „ohne Hint“; die Intent-Zuordnung ist dann nur manuell möglich.
Welche Community-Daten werden für den Vergleich verwendet?
Die Intent Discovery nutzt anonymisierte Community-Werte aus mindestens 5 Konten. Damit kannst du einordnen, wie einzelne Kaufabsichten im Vergleich abschneiden, ohne Einblick in einzelne fremde Konten zu erhalten.
Kann Sandy fehlende Kaufabsichten abdecken helfen?
Ja. Sandy kann für fehlende Intents passende Anzeigengruppen vorschlagen und anlegen. Prüfe vorher, welche dieser Kaufabsichten für dein Angebot relevant sind.
Wann und unter welchen Voraussetzungen kann ich die Funktion testen?
Die Funktion ist noch im Testmodus und funktioniert bereits sehr gut. Bis Ende der Woche steht sie allen zum Testen bereit, die aktive Kampagnen haben und die OpenAI-Ads-API in AI AdBase verknüpft haben.

Fakten im Überblick

Datum
04. Oktober 2026
Ressort
AdBase Update
Region
AI AdBase Plattform
Betroffene Tarife
Testmodus – bis Ende der Woche für alle mit aktiven Kampagnen und verknüpfter API
Verlässlichkeit
Dokumentierte Plattformfunktion im Test
Quelle
AI AdBase

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Quellen & Einordnung

Dieser Beitrag fasst die Quelle deutschsprachig zusammen. Verbindlich ist ausschließlich das Original:

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt recherchiert und redaktionell kuratiert. Wie wir arbeiten & Korrekturen melden

AI AdBase

Stand: 04. Oktober 2026.

Portrait von Pascal Schildknecht

Gründer & Entwickler · ChatGPT Ads & Produktentwicklung

Pascal Schildknecht

Pascal Schildknecht ist Gründer und das Gehirn hinter der Entwicklung von AI AdBase. Seit 2004 beschäftigt er sich täglich mit Google Ads, digitaler Werbung, Kampagnenlogik und profitabler Kundengewinnung – als Dozent, Speaker und Coach ist er seit über 25 Jahren aktiv und gibt sein Wissen in Kursen, Vorträgen und Beratungen weiter. Seit dem Start von ChatGPT Ads im Jahr 2026 testet, analysiert und dokumentiert er die neue Werbeplattform aus erster Hand. Seine Erkenntnisse aus echten Kampagnendaten fliessen direkt in die Werkzeuge und KI-Agenten von AI AdBase ein – damit aus frühen Signalen praxistaugliche Entscheidungen werden.

Pascal schreibt über eigene Analysen, Produkterfahrungen und die Entwicklung von AI AdBase. Datenbasierte Auffälligkeiten werden klar von gesicherten Erkenntnissen getrennt.

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