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Zwei Wege führen über Sandy von einer Zielseite oder eigenen Notizen zu einer OpenAI-Ads-Kampagne
Landingpage Pro und Note Pro verwenden unterschiedliche Quellen, führen aber beide zu einer prüfbaren Anzeigenstruktur.
AI AdBase

AI AdBase erklärt: Sandy und Note Pro richtig einsetzen

Portrait von Olaf StunzOlaf Stunz
12 Min. Lesezeit

In 30 Sekunden

  • Landingpage Pro arbeitet mit dem Inhalt einer bestehenden Zielseite.
  • Note Pro arbeitet ausschließlich mit deinen manuellen Angaben.
  • Beide Modi erstellen eine eigenständige Kampagnenstruktur und kosten 20 Credits.
  • API-Verbindung und Agent-Freigabe werden vor dem Start geprüft.
  • E-Mail-Code, Authenticator oder Ersatzcode schützen den kostenpflichtigen Start.
  • Das Ergebnis bleibt ein Vorschlag, den du vor der Übernahme fachlich prüfst.

Zwei Wege zum gleichen Ziel

Sandy ist der Kampagnen-Agent von AI AdBase. Er bereitet aus einer inhaltlichen Grundlage strukturierte Ad Groups und Anzeigenvarianten für OpenAI Ads vor. Mit Landingpage Pro und Note Pro gibt es zwei getrennte Wege. Beide zielen auf eine klar aufgebaute Kampagne, unterscheiden sich aber darin, woher die Informationen stammen.

Landingpage Pro analysiert eine bestehende Zielseite. Das ist praktisch, wenn dort Angebot, Nutzen, Zielgruppe und wichtige Einschränkungen vollständig beschrieben sind. Sandy kann die vorhandene Sprache aufnehmen und daraus passende Schwerpunkte entwickeln. Je besser die Seite, desto belastbarer ist die Grundlage.

Note Pro analysiert die Seite bewusst nicht. Du lieferst Produkt- oder Angebotsdetails, Zielgruppe und freie Notizen selbst. Insgesamt können diese Angaben bis zu 50.000 Zeichen umfassen. Die Ziel-URL bleibt lediglich das Klickziel der Anzeigen.

Die Entscheidung sollte nicht danach fallen, welcher Modus bequemer wirkt. Entscheidend ist, welche Quelle dein Angebot korrekter und vollständiger beschreibt. Eine starke Landingpage spricht für Landingpage Pro; internes Wissen, ein neues Angebot oder eine spezielle Zielgruppe sprechen häufig für Note Pro.

Welcher Sandy-Modus passt zu deiner Ausgangslage?
AusgangslageEmpfohlener ModusGrund
Vollständige, aktuelle ZielseiteLandingpage ProSeiteninhalt bildet das Angebot ab
Neue Kampagne vor Fertigstellung der SeiteNote ProEigene Angaben sind vollständiger
Spezielle ZielgruppeNote ProBotschaften lassen sich gezielt vorgeben
Bestehendes StandardangebotLandingpage ProSchneller Start aus geprüften Inhalten

Wähle nicht den bequemeren Modus, sondern die verlässlichere Informationsquelle.

Note Pro richtig vorbereiten

Beginne mit dem Angebot. Nenne nicht nur den Produktnamen, sondern Ergebnis, Nutzen, Voraussetzungen und Grenzen. Wenn ein Preis, eine Laufzeit oder eine Region wesentlich ist, gehört diese Information ebenfalls in die Grundlage. Sandy soll keine Lücke durch eine Vermutung füllen müssen.

Beschreibe anschließend die Zielgruppe über ihre Situation. Was möchte sie erreichen? Was hält sie bisher davon ab? Welche Begriffe verwendet sie selbst? Eine solche Beschreibung ist wertvoller als eine lange Liste allgemeiner Eigenschaften. Mehrere klar unterschiedliche Gruppen kannst du getrennt aufführen.

Nutze die freien Notizen für Tonalität, Belege, Ausschlüsse und Pflichtaussagen. Du kannst erfolgreiche Formulierungen aus bisherigen Kampagnen ergänzen, solltest aber keine widersprüchlichen Varianten mischen. Bis zu 50.000 Zeichen bieten viel Raum; Qualität entsteht dennoch durch Ordnung, nicht durch Länge.

Prüfe zuletzt die Ziel-URL. Sie wird nicht gelesen, muss aber das Versprechen der Anzeige einlösen. Besucher sollten ohne Umweg erkennen, dass sie am richtigen Ort sind. Fehlt diese Verbindung, kann selbst ein überzeugender Text viele Klicks und wenige Abschlüsse erzeugen.

Ad Groups und Ideallängen steuern

Sandy kann je Lauf eine bis fünfzehn automatische Ad Groups erstellen. Lege die Anzahl so fest, dass jeder Schwerpunkt genug Substanz erhält. Eine große Zahl führt nicht automatisch zu einer besseren Kampagne. Wenn das Angebot nur drei klar unterscheidbare Bedürfnisse löst, sind drei starke Gruppen meist hilfreicher als fünfzehn ähnliche.

Bis zu fünfzehn eigene Ad Groups lassen sich ergänzen. Sie werden 1:1 übernommen und nicht nach kurz, mittel oder lang aufgespalten. Das schützt eine bewusst entwickelte Struktur. Prüfe eigene Gruppen vorab auf Dopplungen, denn stark überlappende Botschaften erschweren später die Auswertung.

Bei Titeln bevorzugt Sandy bis zu 35 Zeichen, obwohl technisch bis zu 50 erlaubt sind. Beschreibungen werden bis 48 Zeichen als ideal behandelt und dürfen maximal 100 Zeichen umfassen. Die Vorschau kennzeichnet längere zulässige Texte orange. So bleibt sichtbar, wo Prägnanz noch verbessert werden könnte.

Kürze nicht um jeden Preis. Wenn ein wesentlicher Unterschied nur mit einigen zusätzlichen Zeichen verständlich wird, kann eine orange markierte Variante sinnvoller sein als ein kurzer unklarer Satz. Entscheidend sind Wahrheit, Verständlichkeit und ein klarer Bezug zum Angebot.

Grenzen, die du vor dem Start kennen solltest
BereichBevorzugtErlaubt
Automatische Ad Groupspassend zur Angebotsstruktur1 bis 15
Eigene Ad Groupsnur klar getrennte Gruppen0 bis 15
Titelbis 35 Zeichenbis 50 Zeichen
Beschreibungbis 48 Zeichenbis 100 Zeichen

Sicher starten: API, Zugang und Bestätigung

Bevor Sandy das Formular zeigt, wird geprüft, ob die OpenAI-Ads-API verbunden ist. Fehlt die Verbindung, erhältst du eine klare Erklärung und einen direkten Weg zum API-Bereich unter Mein Konto. Dadurch wird verhindert, dass du einen langen Auftrag vorbereitest, der technisch noch nicht ausgeführt werden kann.

Zusätzlich benötigt das Konto den Agent-Zugang. Diese Freigabe ist unabhängig von der API und wird serverseitig bei jedem Start und jeder Veröffentlichung kontrolliert. Ein Kurszugang allein schaltet Sandy nicht automatisch frei. So bleiben die vereinbarten Zugriffsrechte auch dann erhalten, wenn jemand direkt einen internen Link öffnet.

Ein Lauf kostet 20 Credits. Vor dem Start folgt eine Sicherheitsbestätigung. Standardmäßig erhältst du einen sechsstelligen Code per E-Mail und gibst ihn im weiterhin geöffneten Prozessfenster ein. Mit aktivierter Authenticator-App kannst du alternativ einen App-Code oder einen einmal verwendbaren Ersatzcode nutzen.

Die Bestätigung schützt den Account vor einem unbemerkten kostenpflichtigen Start. Sie ersetzt aber keine sorgfältige Freigabe des Inhalts. Sicherheit bestätigt, wer den Vorgang auslöst; die Vorschau klärt, ob Angebot, Texte und Struktur fachlich stimmen.

Praxisbeispiel: Weiterbildung für Führungskräfte

Ein Anbieter plant ein neues Online-Training für Führungskräfte. Die vorhandene Website beschreibt das gesamte Weiterbildungsprogramm, die neue Lektion aber nur in einem kurzen Absatz. Landingpage Pro würde deshalb viele allgemeine Inhalte finden, jedoch wenig über das konkrete neue Angebot.

Der Anbieter wählt Note Pro. Im Produktfeld beschreibt er Lernziel, Dauer, Format und Voraussetzungen. Bei der Zielgruppe trennt er neue Teamleiter von erfahrenen Führungskräften, die schwierige Gespräche besser führen möchten. In den Notizen nennt er den sachlichen Ton, den nächsten Starttermin und Aussagen, die nicht verwendet werden dürfen.

Sandy erstellt daraus getrennte Ad Groups für den Einstieg in Führung, schwierige Mitarbeitergespräche und die konkrete Trainingsmethode. Eine bereits erfolgreiche eigene Gruppe wird unverändert ergänzt. Die Ziel-URL führt auf die Angebotsseite, obwohl Sandy deren Inhalt nicht analysiert hat.

In der Vorschau fällt auf, dass eine Beschreibung zwar unter 100, aber über 48 Zeichen liegt. Der Anbieter lässt sie bestehen, weil der entscheidende methodische Unterschied sonst fehlt. Zwei nahezu gleiche Titel werden dagegen zusammengeführt. Das Ergebnis ist keine blinde Vollautomatik, sondern ein schneller, kontrollierter Entwurf.

Ergebnis prüfen und sinnvoll weiterarbeiten

Prüfe zuerst die Struktur: Hat jede Ad Group ein eigenes Thema und eine passende Absicht? Danach kontrollierst du Titel und Beschreibungen auf Wahrheit, Verständlichkeit und Ideallänge. Achte besonders auf Aussagen, die Preise, Garantien oder Verfügbarkeit betreffen.

Vergleiche anschließend jede Anzeige mit dem Klickziel. Die Formulierung darf Aufmerksamkeit erzeugen, aber keine Erwartung wecken, die die Seite nicht erfüllt. Ein Unterschied zwischen Anzeigenversprechen und Seite zeigt sich später oft durch viele Klicks ohne Abschlüsse.

Nach der Freigabe beobachtest du die Leistungsdaten im KPI Board. Einzelne Tage reichen nicht für ein Urteil. Vergleiche mehrere Tage, achte auf Kosten pro Abschluss und prüfe, welche Ad Groups genügend Daten gesammelt haben. Der Ratgeber KPI Board richtig lesen hilft bei der Einordnung.

Sandy nimmt dir die strukturierte Vorarbeit ab. Die geschäftliche Verantwortung bleibt bei dir. Nutze den Geschwindigkeitsvorteil, aber behalte Produktwissen, Zielseite und Messung als feste Prüfschritte im Prozess.

Wann du besser noch nicht startest

Starte nicht, wenn das Angebot selbst noch widersprüchlich beschrieben ist. Sandy kann keine strategische Entscheidung zwischen unterschiedlichen Preisen, Zielgruppen oder Leistungsversprechen treffen. Kläre diese Punkte zuerst und nutze danach den passenden Modus.

Warte ebenfalls, wenn die Zielseite dem Anzeigenversprechen nicht entspricht oder die Erfolgsmessung noch nicht eingerichtet ist. Ohne passende Seite und Conversion-Signal kannst du später kaum erkennen, welche Texte tatsächlich funktionieren.

Bei sehr vielen Produkten ist ein einzelner Lauf nicht immer sinnvoll. Teile große Sortimente in verständliche Kampagnen auf, statt die maximal mögliche Zahl von Ad Groups ohne klare Logik auszuschöpfen. Übersichtliche Strukturen verbessern nicht nur den Start, sondern auch jede spätere Auswertung.

Wenn API oder Agent-Zugang fehlen, führt der direkte Hinweis dich zur richtigen Stelle. Richte erst die Grundlage ein, prüfe die Berechtigung und beginne dann mit den Inhalten. So bleibt der gesamte Ablauf nachvollziehbar.

Qualitätskontrolle nach der Erstellung

Lies die erzeugten Texte nicht nur einzeln, sondern als Gruppe. Wenn mehrere Titel denselben Nutzen mit anderen Worten wiederholen, fehlt echte Vielfalt. Gute Varianten testen unterschiedliche belegbare Blickwinkel, ohne das Angebot zu verändern. Dazu können Ergebnis, Anwendungssituation, Zielgruppe oder ein konkreter Vorteil gehören.

Kontrolliere anschließend die Ideallängen. Eine grüne Kennzeichnung zeigt, dass Titel oder Beschreibung im bevorzugten Bereich liegen. Orange bedeutet nicht automatisch schlecht, sondern nur länger. Entscheide nach Inhalt: Eine wichtige präzise Aussage darf länger sein, während ein unnötiges Füllwort gekürzt werden sollte.

Vergleiche schließlich jede Ad Group mit der Zielseite und der geplanten Messung. Nutzer müssen das beworbene Angebot wiederfinden, und der gewünschte Abschluss muss messbar sein. Ohne diese Verbindung lässt sich später nicht zuverlässig beurteilen, ob die Anzeige, die Zielseite oder die Messung verbessert werden muss.

Dokumentiere größere manuelle Änderungen vor der Freigabe. So kannst du bei der späteren KPI-Auswertung nachvollziehen, welche Variante tatsächlich gestartet ist. Dieser kleine Schritt schützt davor, Sandys Entwurf mit einer nachträglich stark veränderten Anzeige zu verwechseln.

Mein Tipp

Ich entscheide anhand einer einfachen Frage: Steht auf der Zielseite bereits alles, was ein Interessent über dieses konkrete Angebot wissen muss? Wenn ja, nutze ich Landingpage Pro. Wenn nein, strukturiere ich das fehlende Wissen in Note Pro – und kontrolliere anschließend besonders sorgfältig, ob Anzeige und Klickziel zusammenpassen.

Olaf Stunz · Plattform & Produkt

Schritt für Schritt umsetzen

  1. 1Vollständigkeit der Zielseite prüfen
  2. 2Passenden Modus auswählen
  3. 3Angebot und Zielgruppe klar strukturieren
  4. 4Ad-Group-Anzahl bewusst festlegen
  5. 5API und Agent-Zugang kontrollieren
  6. 6Sicherheitscode bereithalten
  7. 7Vorschau mit Zielseite vergleichen
  8. 8Erst danach freigeben und Leistung beobachten

Häufige Fragen zum Thema

Wann ist Landingpage Pro besser?
Wenn die Zielseite aktuell, vollständig und genau auf das beworbene Angebot ausgerichtet ist.
Wann ist Note Pro besser?
Wenn wichtige Angaben fehlen, ein neues Angebot beworben wird oder du Zielgruppe und Botschaften bewusst vorgeben möchtest.
Wird die URL bei Note Pro ausgewertet?
Nein. Sie dient nur als Klickziel und wird nicht als Inhaltsquelle verwendet.
Brauche ich außer Credits noch etwas?
Ja. Eine verbundene OpenAI-Ads-API, den freigeschalteten Agent-Zugang und die Sicherheitsbestätigung vor dem Start.
Sind Sandys Ergebnisse sofort fertig?
Sie sind strukturierte Entwürfe. Prüfe Aussagen, Längen, Ad Groups und die Übereinstimmung mit der Zielseite vor der Freigabe.

Fakten im Überblick

Datum
19. September 2026
Ressort
AI AdBase
Region
DACH und internationale deutschsprachige Konten
Betroffene Tarife
Für freigeschaltete Sandy-Nutzer mit verbundener OpenAI-Ads-API
Verlässlichkeit
Funktionsbeschreibung auf Basis der aktuellen AI-AdBase-Version
Quelle
AI AdBase

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Quellen & Einordnung

Dieser Beitrag fasst die Quelle deutschsprachig zusammen. Verbindlich ist ausschließlich das Original:

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt recherchiert und redaktionell kuratiert. Wie wir arbeiten & Korrekturen melden

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Keine Rechtsberatung. Stand: 19. September 2026.

Portrait von Olaf Stunz

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Olaf Stunz

Olaf Stunz beobachtet für AI AdBase die Plattformseite von ChatGPT Ads: neue Funktionen im Ads Manager, Änderungen an den Werberichtlinien, Länderverfügbarkeit, Abrechnung sowie Pixel- und API-Themen. Er arbeitet ausschliesslich mit offiziellen Quellen und macht kenntlich, was gesicherte Information und was Einordnung ist.

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